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Mode Herbst/Winter 2014/2015

Damentrends: Wie will ich heute aussehen? Und morgen? Gibt es einen Cut, den ich morgens dem Business-Meeting, mittags dem Ladies Lunch und abends dem Date anpassen kann? Und ob! Die neuen Damentrends machen’s möglich. Ob Short Cut, Mid Length oder Long Hair: ausgefeilte, mal expressive, mal subtile Stufungen, partielle Graduierungen und kunstvolle Übergänge sorgen dafür, dass die Textur nachhaltig gestützt wird – und damit Raum für grandiose Inszenierungen schafft. Das kulminiert in Looks, die sich schnell und unkompliziert den wechselnden Anforderungen des Alltags fügen. Und dabei ungebrochen feminin und sinnlich sind. Fortgeführt wird das durch weiche, herbstlich-warme Farbspiele in Mittelblond, Gold und Braun.

Herrentrends: Modisches Schubladendenken ist mega-out. Gefragt ist höchste kreative Freiheit. Die neuen Herrencuts entziehen sich bewusst jeglicher Kategorisierung. Das gipfelt in Texturen, die sich wahlweise Ikonen der Comic-Literatur oder Hollywood-Rebellen zum Vorbild nehmen. Mithin entsteht ein neuer ästhetischer Kanon, der gerade wegen seiner Freigeistigkeit souverän und elegant anmutet. Scheitel bleiben dabei ein Kernthema, werden aber nun schräg gezogen und damit modernisiert. Neu sind „emanzipierte“ Cuts, die über volle Texturen mit deutlichen Längen und weichen Konturen verfügen – und damit im Flow-Modus sind. Für ultimative Farbsättigung sorgen Glossings. Highlights werden wie zufällig anmutend eingekämmt – was subtile und dennoch aufregende Akzente setzt.

 

DAMENLOOKS

Klassische Moderne
Bildserie A: Mit seinen kurzen, grafischen Konturen und dem plastischen Pony läutete der Bubikopf einst die Moderne ein. Ein innovatives Upgrade erfährt er nun durch eine konsequent asymmetrisch geschnittene Ponypartie sowie durch eine ausgeklügelte Farbtechnik. Dabei wird der satte Ebenholz-Grundton mit kompakten Highlights unterhalb der Hutlinie akzentuiert. Das Ergebnis: ein sinnliches Farbspiel aus Gold und Braun, das je nach Lichteinfall rötlich schimmert. Beim Schnitt bleibt das Haar in sich komplett kurz, die Seiten schmal, der Nacken wird graduiert. Die Stufung am Oberkopf mit der Bubikopf-typischen Längenzunahme auf Höhe der Tampeln kreiert leichtes Volumen und die gewohnt runde, glatte Form. So wirkt der Look trotz insgesamt harter Konturen überraschend weich und feminin. Die Stylingvariante unterstreicht die Dynamik des Cuts: Es entsteht ein expressiver, subtil punkiger Hairstyle.

Die neue Mittelklasse
Bildserie B: Irgendwo zwischen kurz und halblang. Das sind die neuen „In-Between-Cuts“, die sich mit ihren dynamischen Stufen bei insgesamt sehr vollen Texturen bewusst jeglicher Zuordnung verschließen. Das Haar wird hierfür komplett stark durchgestuft, wobei das Deckhaar konsequent länger bleibt und so für Dynamik sorgt. Seiten- und Nackenpartie sind schmal gehalten, um den Kontrast zum Oberkopf hervorzuheben. Unverzichtbar: der fedrige Appeal, der dank ausgefeilter Messerschnitt-Technik entsteht. Die Farbe betont diese Anmutung des unorthodoxen Cuts, indem sie mit vielen Schattierungen spielt und so ebenfalls gezielt „in-between“ bleibt. So performt das Mittelblond hier mit dunkleren Ansätzen, die dem Look Tiefe geben, während die Längen prägnant aufgehellt sind. Die Stylingvariante präsentiert sich ladylike und zeigt mit zurückfrisierter Stirnpartie eine business-taugliche Optik.

Claviatur in Blond
Bildserie C: Das Schlüsselbein – lateinisch „clavicula“ - bildet hier den Bezugspunkt für die Haarlänge und gibt dieser Bob-Variante ihren Namen. Mit Gesicht und Dekolleté umspielt der Clavi-Cut eine der schönsten Körperpartien der Frau. Das Fundament bildet ein klassischer Bob-Schnitt mit einer kompakten, weich gehaltenen Grundlinie und einer insgesamt geraden Form. Eine dezente Stufung im Innenleben, vorzugsweise mit dem Messer geschnitten, sorgt für Dynamik und Eigenleben. Maßgeblich für diesen Effekt ist auch die Farbe, die sich aus matten, warmen Nuancen speist. Die Ansätze des Gold-Mittelblonds werden dabei bewusst dunkler gehalten. Die Längen werden durch eine innovative Strähnentechnik subtil aufgehellt – für ein absolut natürlich anmutendes, wie zufällig entstandenes Ergebnis. Die Stylingvariante setzt mit ihrer wild-welligen Optik einen rockigen Akzent.

Romantische Revolution
Bildserie D: Roman- und Filmheldinnen wie Anna Karenina und Jane Austen standen Pate für die neue Langhaar-Inszenierung. Dieser an sich romantische Look erfährt durch eine hauchfeine Stufung und eine virtuose Farb- und Styling-Expertise allerdings einen modernen Twist. Das mindestens bis zum Brustansatz reichende Haar wird nur im unteren Bereich dezent gestuft und bleibt somit konsequent voll. Für die plastische, großzügige Wellenform werden die einzelnen Strähnen in den Längen zunächst in sich gezwirbelt und dann über ein Lockeneisen gelegt. Die Ansätze bleiben dank dieser Technik glatt, erhalten aber nachhaltigen Schwung. Das matte Mittelbraun erhält durch eine dezent verwaschene Aufhellung der Längen einen schönen Sun-kissed Effekt, der natürlich und edel anmutet. Die Hochsteck-Variante betont diesen zauberhaften Charme noch einmal: drapiert, gerollt, aufgezwirbelt und zeitlos schön.

Make-up-Trends: Licht & Schatten
Bildserie E: Augen, die unendlich weit strahlend und dabei wunderbar tiefgründig erscheinen – das ist das Ergebnis einer neuen Make-up Technik, die auf den gekonnten Wechsel von hellen und dunklen Akzenten setzt. Und dabei natürlichen Glamour verströmt (Motiv E1). Dafür wird auf das bewegliche Lid zunächst ein Satin-Ton appliziert, während das Oberlid im Innen- und Außenwinkel sowie am Unterlid in sattem Braun schattiert wird. Dann werden gezielt Lichtpunkte gesetzt: mit einem zarten Nude-Ton unter den Augenbrauen und einem plakativen, sehr hellen Lichtpunkt im innersten Augenwinkel direkt an der Nasenwurzel. Dazu passend schimmert der Teint samtig-weich und nahezu ätherisch. Vor dieser effektvollen Inszenierung treten die Wangen und Lippen konsequent zurück. Erstere werden nur leicht modelliert, Zweitere wahlweise mit dezentem Lippenstift oder zartem Gloss behandelt.
Für den Abend wird dieser Look dramatisiert (Motiv E2): eine Wimpernkranzverdichtung, die Verstärkung des Hell-Dunkel-Effekts um die Augen und Lippen in einem verführerischen Bronze-Ton sorgen für den Wow-Appeal. Extra-Glow zaubert ein Pearl-Lidschatten, der oberhalb des Rouge appliziert wird und so Wangenknochen und Konturen perfekt in Szene setzt. Die Augenbrauen werden plastisch betont, bleiben aber dennoch natürlich und: voll! Eine herbstliche Variante der Licht- und Schattentechnik setzt auf schimmerndes Lindgrün (Motiv E3), das konsequent flächig schattiert wird. Ein Muss sind kunstvolle Highlights, die entlang des Jochbeins und sparsam auf Stirn, Nasenrücken und Kinn platziert für authentischen Glow sorgen.


HERRENLOOKS

Der Comic-Helden-Look
Bildserie F: Es darf betont unkonventionell, jungenhaft und ein wenig exzentrisch zugehen. Denn Vorbild für diesen plastischen Kurzhaar-Look ist niemand anderes als Sherman, rothaariger Titelheld des US-Comics „Mr. Peabody & Sherman“. Der überzeugt nicht nur mit einem farbintensiven Schopf, sondern auch mit prägnanter Textur. Die Basis bilden sehr kurze, transparente Konturen, während das Haar am Vorderkopf bewusst länger bleibt. Essenziell ist das gründliche Personalisieren im Anschluss. Dabei wird weich mit dem Razor gearbeitet, um die Textur voll zu halten. Für den einzig wahren Comic-Helden-Look wird das Haar sorgfältig geföhnt, wobei die Haare der Stirn- und Oberkopfpartie in einer stilisierten Welle nach oben gezogen und dann mit Stylingprodukten fixiert werden. Aus der Stirn frisiert und mit markantem Scheitel zeigt die Stylingvariante eine elegante Seite des Looks.

Gegen den Strom - Stormy Dandy
Bildserie G: Was wie zufällig entstanden aussieht, ist in Wirklichkeit das Ergebnis akribischer Basisarbeit und ultimativer Schnitt-Präzision. Für diesen stark strukturierten Look wird zunächst ein subtiler Undercut kreiert, der nur ca. 2 cm breit ist. Analog werden Seiten und Nacken bearbeitet. Insgesamt entsteht so eine saubere, klare Grundlinie, über der bewusst weich geschnitten wird, so dass sanfte Überlappungen entstehen. Am Vorderkopf wird das Haar ein wenig länger und konsequent glatt gehalten, das sorgt für einen spannenden Kontrast. Unterstützt wird die extrem lebendige Textur durch subtile Farbakzente im rehbraunen Grundton. Ein Cut für Männer, die gerne mal gegen den Strom schwimmen. Prägnante Stylingoption: Stirn- und Oberkopfpartie in einem stilisierten Dreieck nach oben ziehen und fixieren. Ein Look, wie ihn auch Hollywood-Rebell Robert Pattinson favorisiert.

Perfect Flow
Bildserie H: Volle Texturen mit sichtbaren Längen und weichen Konturen - mithin: „fließendes Haar“ – gehören nun endgültig zum ästhetischen Kanon der Männer-Haarmode. Dieser modische Flow-Modus basiert auf einer optimierten Point-Cut-Technik. Dabei werden die Haare vom Wirbel aus stationär länger, was in einer prägnanten Längenzunahme zum Vorderkopf gipfelt. Es entsteht eine weiche Textur, bei der die Haare ineinander zu fließen scheinen. Diese stilisierte Wellenbewegung ist also das Ergebnis purer Schnitttechnik – und damit höchste Handwerkskunst. Eine markante Ergänzung erfährt der softe Look durch eine Farbveredlung in tiefem Dunkelblond. Sanft und ohne Scheitel zurückfrisiert verfügt der Look über Klarheit und Tiefe. Wenn’s dann doch ein Scheitel sein soll, bietet sich am besten die Stylingoption mit Mini-Tolle, die in einer seitlichen Stirnwelle ausläuft, an.