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Mode Frühjahr/Sommer 2016

 

Cool und wild zugleich – das geht! Mit den neuen Trendcuts für die anstehende Saison Frühjahr/Sommer 2016 setzen die Akteure der Kreativwerkstatt des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) auf spannende Looks und ermöglichen dabei individuelle Vielseitigkeit und stilvolle Verwandlung. Sie spiegeln ein besonderes Lebensgefühl, machen Lust auf Neues, auf Veränderung. Sie erlauben es, sich modisch in verschiedenen Welten zu bewegen, auch einmal auszubrechen und alle Facetten der Persönlichkeit auszuleben. Die Frisur als Bekenntnis, als Ausdruck von Individualität und Mut zum (Under-)Statement!

Welcher Cut und  welches Styling gehört zum favorisierten Look in der Frühjahr-Sommer-Saison? Es gibt nicht nur einen Trend und einen  Look, sondern mehrere gleichzeitig, mit denen variabel und raffiniert gespielt werden kann. Ein Look, der im Business klassisch-korrekt aussieht, am Abend auch zu Party und Glamour passt? Oder der dem Drang nach Freiheit, Wildheit und Abenteuer den passenden Ausdruck verleiht? Ja, alles ist möglich! Zwei Themen-Welten stehen bei den aktuellen Trends besonders im Fokus: der Clean-Look und der Ethno-Style. Beiden als Grundlage dient ein handwerklich ausgefeilter Basis-Cut, der in sich mehr Struktur hat. Nur so sind überhaupt zwei Frisuren aus einem Schnitt möglich. Raffinierte Details und  expressive Farbakzente bieten dabei viel Raum für kreative Styling-Möglichkeiten, so dass sich spielerisch, variabel und effektvoll der gewünschte Look für jeden Anlass schaffen lässt. Das ZV-Kreativteam will mit der aktuellen Trendkollektion auch zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten Friseure haben, um neue Stylingwelten zu kreieren.

 

 

Clean-Look

Der Clean-Look perfektioniert den Trend zum „pure Cut“. Hier steht die perfekte  Handwerkstechnik im Vordergrund. Es dominieren reduzierte, grafische Linien, ein klarer englischer Schnitt. Geradlinig, straight, chic und unantastbar. Für Leute, die ein klares Ziel haben – und eine besonderes Ausstrahlung. Die ruhige Textur mutet geradezu klassisch-puristisch an – also hohe Schnittkunst in Reinform!

 

 

 

Ethno-Look

Den Ethno-Look prägt hingegen das freie Spiel mit Formen und Strukturen: wild, frech, lässig, exotisch. Das Styling ist verspielter, voluminöser mit aufgerissenen und akzentuierten Crossover-Strukturen: gelockt, gekreppt oder getwistet. Die Haare fallen, wie sie möchten. Ausdruck von Freiheit und Abenteuer – Reminiszenzen an Hippie-Festivals, Backpacker-Touren. Gezielt unfrisiert und zerzaust – so perfekt kann unperfekt aussehen. Grenzenlose Haarfreiheit!

 

 

Klare Kante 

Clean-Chic in Reinform: Die Idee der Frisur basiert auf klaren englischen Linien in Verbindung mit einer ruhigen Textur. Geprägt wird dieser Look von der graphischen, asymmetrisch abfallenden  Ponypartie, die mit seitlichem Cut-Conturing (disconnected) korrespondiert. Die sommerlich leichte Haarfarbe im Pastellton wird im Untergrund irisierend aufgehellt und unterstreicht zusätzlich die Schnittlinie im Stirnbereich.  

 

 

 

 

Pony forever 

Mullet.2016 – eine Retro-Frisur mit Chic-Upgrade: Die Vokuhila feiert ein Comeback auf höchstem Niveau. In Anlehnung an den Look der 70er-Jahre wird hier mit modernen Texturen gearbeitet, die diesem Frisurenklassiker eine besondere Dynamik verleihen. Der angesagte Long-Pony wirkt mit seiner Überlänge bis auf Augenhöhe auf bestimmte Weise herausfordernd und provokant. Die Länge im Nacken- und Seitenbereich kann zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt variieren. Ein Look der besonderen Art. 

 

 

 

His Coolness

Perfekter Clean-Look. Dieser Schnitt erfordert eine saubere englische Linienführung. Die satte Überlänge und verschiedene Schnitttechniken sorgen für eine kraftvoll-dynamische Wirkung: El torrero-Style. An den Seiten und am Nacken wird eine schmale uniforme Stufung erarbeitet, die langen Strähnen des Deckhaars inklusive Stirnmotiv werden ausgesliced und diagonal gesetzt.

 

 

 

Celebrity

Bob-Frisuren wurden schon im alten Ägypten getragen, feierten jedoch erst in den 20er-Jahren ihren Einzug zur Trendfrisur. Diese Mini-Bob-Variante hat das Zeug zum modernen Klassiker: Der dezente, kurze und asymmetrisch angelegte Ponybereich sorgt für klare und zugleich überraschende Linien. Das helle Blond wurde in Platin veredelt und mit gezielten, raffiniert gesetzten Farbpartien in Gelb kombiniert, was für zusätzliche Akzente sorgt und die Grafik des Schnitts unterstreicht. Das ermöglicht bei unterschiedlichen Stylings neue optische Farbspiele. Ein puristischer, edler und doch sehr progressiver Look.

 

 

Gentleman

Volles, voluminöses Haar für den Gentleman des Frühjahrs: Klare Konturen und die leichte Scheitelung in unvergesslicher Roger-Moore-Manier lassen diesen Style immer gut aussehen. Die Konturen werden im Nacken und hinterm Ohr clean und kurz angeschnitten, der Hinterkopf wird durch eine uniforme Stufung geprägt. Der Übergang ins Deckhaar erfolgt ansteigend gestuft.  Friseurkunst auf hohem Niveau – für den gepflegten Mann!

 

 

 

New Beatles

Brit-Pop lässt grüßen – eine Hommage an die legendären Pilzköpfe aus Liverpool. Diesen Pilzkopf dominiert das schwere, gerade Stirnmotiv. Klare Konturen heben die auffällige Formgebung noch zusätzlich hervor und ziehen die Blicke auf sich. Ein hinreißendes Ergebnis aus sauberer Schnittführung mit raffinierter Stufensetzung. Yeah!

 

 

 

Disco-Queen

Let’s dance! Nicht nur das Stirnband sorgt bei diesem Look für ganz klare Anleihen bei den 80er-Jahren. Hier wird nach Herzenslust getwistet und gekreppt. Die Crossover-Texturen sorgen für einen bewusst voluminösen Auftritt. Diese Disco-Queen zeigt die Wandelbarkeit des neuen Trendcuts, der zwei so völlig verschiedene Styles ermöglicht.

 

 

 

 

Wildlife

Freiheit und Abenteuer – die Welt erleben. Die wilde Mähne spiegelt den Backpacker-Style, ist kein Zufallsprodukt, sondern ein gekonnter Mix aus verschiedenen Texturen von Locken bis crunch hair. Für Männer, die auffallend Neues ausprobieren wollen und sich an Pop-Ikonen vergangener Zeiten orientieren wollen: Simply Red lebt!

 

 

 

Pharaonin.2016

Was ist bloß aus der Mini-Bob-Variante geworden! Wilder, zufälliger und wesentlich strukturierter wurde der Klassiker bei diesem Look gestylt. Die eingearbeitete Struktur des Basis-Cuts macht’s möglich. Die Farbakzente unterstützen zusätzlich die faszinierende Optik. Was der Cut alles hergibt, zeigt Variante 3, bei der die Grundlinie noch mehr nach außen gestylt wird: Ein aufregender Look – Pharaonin der Neuzeit!

 

 

 

Rebell

Dieses Styling ist jung, wild, unbesiegbar. Aufgerissene Volumen, die am Oberkopf platziert werden, oder gleichmäßige Höhe verhelfen diesem Mann zu echter Größe. Die Haare werden für diesen Look einfach aus dem Gesicht gestylt und aufgestellt – männlich, stark, rockig: Big Hair for Men.

 

 

 

 

Weltenretter

Cool und sehr lässig. Ein attraktiver Undone-Look,  der auf einem klar konturierten Basis-Cut beruht. Das längere Deckhaar sucht sich seinen Weg immer selbst und  fällt, wie es will. Ein ungemein lässiger Look, der wie zufällig, aber nie frisiert wirkt. Geht immer!

 


 

 

Woodstock-Girl

Ein Festival für Haare. Bei diesem unfrisierten wirkenden Look sorgen lange Haare und leicht aufgerissene Wellen für eine voluminöse Mähne. Glätteisen-Locken gehören der Vergangenheit an, jetzt tritt wieder das natürliche Locken-Bild in den Vordergrund. Clip-Extensions sorgen dabei noch für einen deutlichen Längengewinn – ein wilder, ungezähmter Volumen-Look der Extraklasse.

 

 

 

Frisurenmode Frühjahr/Sommer 2016  – die Macher:

Das Modeteam des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks entwirft zweimal im Jahr die aktuellen Trends der Saison. Die Modelinien Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter umfassen nicht nur innovative Frisurenideen, sondern auch trendsichere Make-up-Kreationen. Grundlage dafür ist ein ganzheitliches Konzept, das Kreativität und Pflege vereint. So werden Schönheit und Wohlbefinden in Einklang gebracht.

Die Kreateure der aktuellen Mode: Anna-Maria Bannert, Dominik Busch, Attila Can, Anna Eismann, Mario Lupo, Tanja Piontek, Christian Siferlinger, Julian Wagner, Nico Wolfram, Sebahat Yilmaz-Bader. Die Leitung des ZV-Modeteams haben Roberto Laraia (Art Director) und Ansgar Bannert (stellv. Art Director).